Umweltverantwortung steht heute ganz oben auf der Agenda. Sie ist keine Modeerscheinung, sondern eine Notwendigkeit. Immer mehr Marken engagieren sich für den Schutz der Umwelt. Der Trend zeigt, dass Unternehmen verpflichtet sind, den Planeten zu bewahren. In diesem Sinne ist der Biersektor gegenüber der ökologischen Sensibilität nicht unempfindlich. In letzter Zeit haben wir mehr oder weniger kreative Maßnahmen gesehen, um einen Beitrag zu leisten. Hier einige Beispiele:

- Verzicht auf Einwegverpackungen. Immer mehr Brauereien setzen darauf, die Plastikringe der typischen „Sixpacks“ abzuschaffen. Diese Ringe verschmutzen nicht nur über Hunderte von Jahren, sondern sind auch gefährlich für die Tierwelt, da sie Schildkröten, Fische und andere Tiere einklemmen. Die Brauereien versuchen, die Umweltauswirkungen des Verpackungsmaterials zu verringern – und das führt uns zum nächsten Punkt.
- Verwendung von Mehrwegverpackungen. Der Schlüssel liegt in der Zirkularität des Materials. Zum Beispiel werden Aluminiumdosen wieder eingeschmolzen, um neue Behälter herzustellen. Auf diese Weise werden Abfall und Energieaufwand minimiert.

- Verwendung von umweltfreundlichem und recycelbarem Verpackungsmaterial. Recyclingkarton ist heute weit verbreitet, und die Unternehmen der Branche setzen ihn nach und nach ein. In einigen Fällen handelt es sich sogar um biologisch abbaubaren Karton oder solchen, der in neuen Formen wiederverwertet werden kann.
- Treber aus der Produktion für die Viehzucht nutzen. Ein Klassiker. Die Bierherstellung hinterlässt einen festen Rückstand in Form von Getreide, der immer noch äußerst zuckerreich ist. Die meisten Brauereien (wenn nicht alle) verschenken diesen Treber an nahegelegene Viehhalter, um deren Herden zu füttern. Davon profitieren alle.
- Minimierung der CO2-Emissionen. Die Verringerung des CO2-Fußabdrucks ist ein Schlüssel im Kampf gegen den Klimawandel. Einige Brauereien entscheiden sich dafür, ihren CO2-Fußabdruck zu minimieren. Ziel ist das, was man als negative Emissionen bezeichnet, also mehr CO2 zu binden, als die Brauerei ausstößt. Wie? Ganz einfach: Wiederaufforstung von Waldgebieten, die dieses CO2-Übermaß aufnehmen.

- Energieeffizienz. Es gibt moderne Systeme, die den Energieverbrauch optimieren, indem die Abwärme für spätere Produktionsphasen genutzt wird. Gleiches gilt für Wasser. Ziel ist es, alle überschüssigen oder wiederverwendbaren Elemente im Produktionsprozess erneut zu nutzen.
- Bio-Biere brauen. Rund um das Bio-Bier gibt es einen eigenen Markt. Das heißt, Biere, die aus Rohstoffen hergestellt werden, die als umweltfreundlich zertifiziert sind. Diese Zertifizierung beschränkt sich nicht auf die Zutaten, sondern betrifft auch die Produktionsprozesse.

Dies sind einige der wichtigsten Maßnahmen, die die Bierbranche ergreift, um ihre Umweltbelastung zu reduzieren. Es ist ein Erfolg für uns alle zu sehen, wie immer mehr Unternehmen sich der Klimakrise aktiv bewusst werden.


